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SVW-News 04.12.2009, alle
Presseberichte 1.Herren aus der Saison 2008/2009
Warnemünder Volleyballer gegen haushohen Favoriten
Der aktuelle Tabellenzweite TSV Giesen/48 Hildesheim am Samstag (17.00 Uhr)
im Gerüstbauerring zu Gast
Die sechs Ansetzungen in der zweiten Bundesliga Nord der Volleyballmänner am
Wochenende und die dann möglichen Spielergebnisse könnten das Tabellenbild
durchaus etwas verändern, wenn zum Beispiel Braunschweig in Delbrück gewinnt,
Leverkusen mit Berlin Probleme bekommt oder Essen in Lüneburg scheitert. Die
Volleyballer des SV Warnemünde (8:10, 8.) wollen da auch ordentlich mitmischen
und hoffen am Sonnabend ab 17.00 Uhr in der Sporthalle am Gerüstbauerring in
Rostock-Groß Klein auf ein großes Interesse und die Unterstützung des
Sportpublikums aus der Hansestadt und der gesamten. Zur Zweitligapartie der
Ostseestädter werden wieder gut und gerne 400 Zuschauer erwartet. Sogar die
niedersächsischen Gäste wollen eine ganze Busladung Fans mitbringen. Gegner in
diesem zehnten Saisonspiel der SVW-Männer um Trainer Horst „Willi“ Holz ist kein
geringerer als der Absteiger aus der ersten Liga und derzeitige Tabellenzweite
der zweiten Bundesliga Nord TSV Giesen/Hildesheim (14:4 Punkte).
In dieser Partie möchten die Warnemünder Männer endlich mal den Block umstoßen
und gegen ein Spitzenteam der zweiten Liga punkten. Hoffnung keimt auch deshalb
auf, weil Giesen/Hildesheim zuletzt in eigener Halle mit 2:3 dem Warnemünder
Tabellennachbarn DJK Delbrück unterlag. Dem SVW-Sechser gelang gegen Delbrück
wiederum ein glatter 3:0-Auswärtserfolg. Wenn die Gastgeber an die Leistung aus
dem ersten Satz gegen Leverkusen anknüpfen, könnte durchaus eine Überraschung
drin sein. Diese hängt auch davon ab, ob die gesamte Stammformation mit dem
eingespielten Libero Marc Engelmann, der zuletzt zweimal nicht zur Verfügung
stand, aufgeboten werden kann. Die Aufstellung wird sich aber wohl erst
unmittelbar vor dem ersten Aufschlag in der Halle am Gerüstbauerring
entscheiden. Insgesamt ist es aber ein schweres Unterfangen für das Heimteam.
Allein schon die Zusammensetzung der Mannschaften sagt alles über Favoriten und
Außenseiter aus. Die junge Warnemünder Vertretung (Durchschnittsalter knapp 24
Jahre) trainiert dreimal in der Woche neben Studium und Beruf. Das Team aus
Niedersachsen ist im Schnitt drei Jahre älter, hat mehrere Volleyballprofis in
seinen Reihen und trainiert fast täglich. Entsprechend unterschiedlich sind auch
die Ambitionen.
Wollen die Ostseestädter die zweite Liga halten, zieht es die Gäste wieder in
die deutsche Eliteklasse. Aber von der Papierform her keine Chance zu haben, ist
vielleicht doch eine Chance für die Warnemünder Männer bei entsprechendem
Einsatz, Kampfeswillen und Glück. Vor diese Partie kommt es an gleicher Stelle
ab 14.00 Uhr schon zum Regionalligaspiel der Warnemünder Volleyball-Damen gegen
die CVJM Hamburg. Hier sind die Ostseestädterinnen der Favorit.
Geschrieben von Klaus-Peter Kudruhs
Friday, 4. December 2009
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