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HiAZ 18.12.2009, alle Presseberichte 1.Herren aus der Saison 2008/2009 Wer überwintert auf Rang eins? Giesen/Hildesheim kann morgen in Leverkusen Herbstmeister werden Giesen/Hildesheim (cen). Hochspannung in der 2. Volleyball-Bundesliga: Am letzten Spieltag der Hinrunde muss der Tabellenzweite TSV Giesen/48 Hildesheim beim punktgleichen Spitzenreiter Bayer Leverkusen antreten. Spielbeginn im Schulzentrum Ophoven ist am Sonnabend um 19.30 Uhr. Bei einem Sieg stünde der TSV/48 nicht nur erstmals in dieser Saison auf Platz eins, sondern könnte sich auch mit dem Titel des „Weihnachtsmeisters“ schmücken. Die augenblickliche Tabellensituation, meint Trainer Michael Schöps, interessiere ihn herzlich wenig.„Es wird in dieser Partie auch nicht entschieden, wer am Ende der Saison in die 1. Liga aufsteigt.“ Ihm gehe es allein darum, dass seine Mannschaft sich mit einer tadellosen Leistung in die kurze Winterpause verabschiede. „Wir fahren nach Leverkusen, um zu gewinnen“, sagt Schöps und fügt selbstbewusst hinzu: „Wenn wir so spielen, wie in den letzten drei Sätzen gegen Tecklenburg am vergangenen Sonnabend, haben wir eine gute Chance.“ Dass der Erstligaabsteiger Giesen/Hildesheim mit dem Zweitligaaufsteiger Leverkusen kurz vor Weihnachten um die Tabellenführung ringt, hätten vermutlich vor der Saison nur die wenigsten Volleyballexperten erwartet. Doch Bayer Leverkusen hat bislang eine blitzsaubere Hinserie hingelegt. Lediglich zwei unglückliche Fünf-Satz-Niederlagen stehen einer ganzen Reihe souveräner 3:0-Erfolge gegenüber. Trainer Helmut Weissenbach hat ein in jeder Hinsicht schlagkräftiges Team zusammen, zu dessen Kader übrigens auch Beach-Volleyball-Weltmeister Julius Brink zählt, der jedoch noch zu keinem Einsatz gekommen ist. Es sind andere Spieler, die dem Spiel der Rheinländer den Stempel aufdrücken. Vor allem der erst 21-jährige 2,05-Meter-Hüne Alexander Walkenhorst ist einer der eifrigsten Punktesammler. „Wir müssen uns ganz gezielt auf die Hauptakteure bei Bayer Leverkusen einstellen“, sagt Michael Schöps und hat dabei ganz sicher auch Walkenhorst im Hinterkopf. Natürlich hofft der Coach vom TSV/48 darauf, dass seine Schützlinge nicht nur reagieren, sondern von Beginn an eigene Akzente setzen. Sollten gleich zum Auftakt eine Serie druckvoller Aufgaben gelingen, würde das bestimmt den nötigen Rückenwind geben und eine ähnlich eindrucksvolle Darbietung wie beim 3:0 in Essen einleiten. Grippe und Blessuren Allerdings läuft die Vorbereitung auf das Spitzenspiel alles andere als reibungslos. Grippe sowie kleinere und größere Verletzungen haben etliche Akteure außer Gefecht gesetzt. Die Trainingsbeteiligung unter der Woche war entsprechend dürftig. Ein großes Fragezeichen steht vor allem hinter dem Einsatz von Henning Machtens. Der Diagonalangreifer musste schon am vergangenen Wochenende passen, und seine Schulterverletzung macht ihm weiterhin zu schaffen.
Splitter +++ Splitter Der Spielplaner der 2. Liga muss ein glückliches Händchen gehabt haben, als er zum Abschluss der Hinrunde das Spiel des Erstliga-Absteigers TSV Giesen/48 Hildesheim beim Aufsteiger in die 2. Liga TSV Bayer 04 Leverkusen festlegte; denn diese Partie avanciert nun zum endgültigen Spitzenspiel. Kaum auszudenken, was los sein wird, wenn gegen Ende der Saison eine ähnliche Konstellation besteht. Dann käme es am letzten Spieltag in Giesen zum Finale gegen Leverkusen um Meisterschaft und Aufstieg. Durch die Niederlage des VV Humann Essen zuhause gegen die DJK Delbrück, die zuvor schon den Giesen/Hildesheimern eine der zwei schmerzhaften Heimniederlagen beigefügt hatte, stehen jetzt nur noch zwei Teams mit 18:4 Punkten ganz oben in der Tabelle: Eben Giesen/Hildesheim und Leverkusen. Auf Platz drei vorgearbeitet hat sich Nachbar USC Braunschweig, bei 16:6 Zählern punktgleich mit den leicht zurückgefallenen Essenern. Ansonsten zeichnen sich in der Tabelleziemlich genau zwei Hälften ab: Bis Platz sieben (hier rangiert Delbrück) haben die Klubs ein positives Punkteverhältnis, von Rang acht an, angeführt von Lindow-Gransee, geht es derzeit schon mit 8:14 Punkten um den Abstieg. Ein Mittelfeld gibt es derzeit nicht. (mm)
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