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HiAZ 15.01.2010, alle Presseberichte 1.Herren aus der Saison 2008/2009 Sie wollen vor keinem in die Knie gehen Giesen/Hildesheim empfängt heute um 20.30 Uhr das Zurich Team VCO Berlin Giesen/Hildesheim (cen). Zu einem völlig, ungewohnten Zeitpunkt läuten die Zweitliga-Volleyballer des TSV Giesen/48 Hildesheim am heutigen Freitag das neue Jahr ein. Um 20.30 Uhr wird in der Giesener Sporthalle die Heimspielpremiere 2010 ausgetragen. Gegner ist das Zurich Team VCO Berlin. Die Hausherren wollen in dieser Partie unbedingt die Tabellenführung verteidigen. So erfreulich das vergangene Jahr mit dem 3:1-Auswärtserfolg über Bayer Leverkusen auch ausgegangen ist, auf den Lorbeeren können sich die Spieler von Trainer Michael Schöps nicht ausruhen. Auch vor dem Match gegen die Berliner Nachwuchsschmiede warnt der Coach seine Schützlinge davor, irgendeinen Gegner in der 2. Liga auf die leichte Schulter zu nehmen. Nicht nur bei winterlichen Verhältnissen landet man dabei sonst ganz schnell auf dem Hosenboden. Ein Fehlstart in die Rückrunde soll unbedingt vermieden werden. Schöps hofft, dass alle Mann an Deck sind. Auch Henning Machtens, der sich in den vergangenen Wochen mit Verletzungen und Krankheiten herumgeplagt hat, steht vermutlich zur Verfügung. „100-prozentig fit ist er aber noch längst nicht“, schränkt Schöps ein. Doch auch ohne den besten Punktesammler lief es für den TSV/48 in der Vorweihnachtszeit wie am Schnürchen. Mannschaftskapitän Alexander Schnipkoweit war auf der Diagonalposition ein mehr als gleichwertiger Ersatz. In welcher Formation die Giesen/Hildesheimer gegen Berlin antreten werden, lässt Schöps noch offen. Von seiner Mannschaft verlangt er heute eine dominierende Leistung: „Wir dürfen die jungen Berliner nicht zum Zug kommen lassen. Das könnte gefährlich werden.“ Noch sind zwölf Begegnungen zu absolvieren. Am Ende der Saison soll dann der ersehnte Wiederaufstieg in die 1. Liga stehen. Auf dem Weg dahin wird es einige Stolpersteine geben. Aber der Tabellenführer will nicht in die Knie gehen, auch jetzt gegen den Vorletzten aus Berlin nicht. Und die Fans hoffen, dass ihre Lieblinge gerade in eigener Halle hin und wieder schon mal erstklassige Leistungen bieten. Am besten gleich heute. (c) Archiv Hildesheimer Allgemeine Zeitung |