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HiAZ 25.01.2010, alle Presseberichte 1.Herren aus der Saison 2008/2009 Er übernimmt das Kommando Henning Machtens führt den TSV/48 zum 3:1-Sieg bei Lindow-Gransee Giesen/Hildesheim (cen). Puh, das war ein hartes Stück Arbeit. Nach anfänglich großen Schwierigkeiten hat Volleyball- Zweitligist TSV Giesen/48 Hildesheim gestern beim SV Lindow/Gransee mit 3:1 triumphiert. Überragender Spieler im Team des Tabellenführers war Henning Machtens, der seine Mitspieler immer wieder mitreißen konnte. In Gransee zeigten die Thermometer am Sonntagnachmittag satte zwölf Grad unter Null an. Doch in der Sporthalle war die Atmosphäre von Beginn an hitzig, angeheizt von 250 frenetisch feiernden Zuschauern. Und die hatten im ersten Satz viel zu feiern. Ihre Lieblinge um Spielmacher Maik Schmiedecke machten mächtig Alarm. Mit ihren druckvollen Aufschlägen kam der TSV/48 gar nicht zurecht. Am Ende waren die Gäste mit 20:25 noch gut bedient. Trainer Michael Schöps, der an Stelle des verletzten Benny Stefanski den Mannschaftskapitän Alexander Schnipkoweit im Mittelblock aufgeboten hatte, musste intensiv auf seine Schützlinge einwirken. Seine Worte in der Satzpause scheinen gewirkt zu haben. Denn fortan agierte der Spitzenreiter deutlich selbstbewusster. Der Block der Giesen/Hildesheimer dominierte nun das Geschehen. Machtens und Schnipkoweit hatten nicht zuletzt ihren früheren Mannschaftskameraden Gil Ferrer Cutino total im Griff. Mit 25:21 ging der zweite Satz an den TSV/48. Im dritten Abschnitt wurde die Überlegenheit noch deutlicher. Trainer Schöps lobte anschließend sein Team für „sehr gutes Volleyball“ in dieser Phase. Das 25:12 spiegelte die Kräfteverhältnisse bestens wider. Doch die Gastgeber gaben sich nicht geschlagen. Michael Schöps musste immer wieder lautstark von außen dirigieren, und „Jette“ Machtens übernahm das Kommando auf dem Feld. Gegen kampfstarke Lindower gelang erst beim 20:18 die Vorentscheidung. Der Satz endete schließlich 25:20. Schöps meinte kurz nach Spielschluss: „Ich habe bis zum Ende gezittert. Lindow/Gransee hat nie aufgesteckt. Und wenn wir den vierten Satz verlieren, steht die Partie letztlich auf Messers Schneide.“ Dass sich seine Mannschaft auch in diesen engen Situationen letztlich souverän durchsetzen kann, ist eine der wichtigsten Erkenntnisse dieser Auswärtsfahrt ins Brandenburgische. Am kommenden Sonnabend steht die nächste Bewährungsprobe an: Um 19.30 Uhr wird in der Tunica-Sporthalle in Braunschweig das Spiel gegen den USC Braunschweig angepfiffen. (c) Archiv Hildesheimer Allgemeine Zeitung |