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HiAZ 19.02.2010, alle Presseberichte 1.Herren aus der Saison 2008/2009 Viel Respekt vor dem Tabellenzehnten Giesen/Hildesheim empfängt Kieler Adler – und die haben Spitzenreiter Leverkusen ganz schön geärgert Giesen/Hildesheim (cen). Nur zwei Mannschaften dürfen sich noch berechtigte Hoffnungen machen, in diesem Jahr die Meisterschaft in der 2. Volleyball- Bundesliga für sich zu entscheiden: Spitzenreiter TSV Bayer 04 Leverkusen und der TSV Giesen/48 Hildesheim, der auf dem zweiten Platz rangiert. Der TSV/48 wird am Sonnabend im Heimspiel gegen die FT Adler Kiel versuchen, den Anschluss an den Tabellenführer nicht zu verlieren. Anpfiff in der Sporthalle Giesen ist um 20 Uhr. Am vergangenen Wochenende mussten beide Spitzenteams mächtig zittern. Giesen/ Hildesheim rettete sich in Windeck zu einem mühevollen 3:2-Sieg. Leverkusen musste in Kiel sogar Matchbälle abwehren, um am Ende im fünften Satz mit 22:20 zu siegen. Nicht zuletzt aufgrund dieses überzeugenden Auftritts gegen den Titelaspiranten genießen die Kieler Adler höchstes Ansehen bei TSV/48-Coach Michael Schöps: „Die Mannschaft ist gut in Schuss. Die vielen Beachvolleyballer in ihren Reihen haben sich hervorragend eingespielt. Kurz gesagt – das wird für uns keine leichte Aufgabe.“ Schöps warnt sein Team Im Hinspiel hatte Giesen/Hildesheim noch mit 3:0 dominiert. Doch dieses Ergebnis sei kein Maßstab fürs kommende Wochenende, betont Schöps. Erforderlich sei eine von Beginn an konzentrierte und engagierte Leistung. Dabei muss er allerdings weiterhin auf die verletzten Alexander Schnipkoweit und Benny Stefanski verzichten. So wird in diesen Wochen Arwed Eilitz zur Stammkraft im Mittelblock. Der 26-Jährige zählt seit Jahren zum Kader des TSV/48, musste sich aber stets mit Kurzeinsätzen zufrieden geben. Was seiner Einsatzfreude und seiner Loyalität allerdings keinen Abbruch tat, wie seine Mannschaftskollegen immer wieder hervorheben. In Windeck und zuvor gegen Essen hatte Eilitz maßgeblichen Anteil am Erfolg. Im Fernduell um Meisterschaft und Aufstieg geht ein Blick vom Kaliberg stets in Richtung Rheinland. Dort empfängt Leverkusen ebenfalls am Sonnabend die DJK Delbrück. (c) Archiv Hildesheimer Allgemeine Zeitung |